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Bestimmung der Papillenanatomie und Dicke der Nervenfaserschicht in Augen mit erhöhtem intraokularen Druck mit automatisierter, normaler Kurzwellenperimetrie

Ausgabe Juli 2002

Exzerpt aus

Mistlberger A, Liebmann JM, Greenfield DS, et al.
Assessment of Optic Disc Anatomy and Nerve Fiber Layer Thickness in Ocular Hypertensive Subjects with Normal Short-wavelength Automated Perimetry,
Ophthalmology 2002; 109:1362-1366.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Bestimmung der Papillenanatomie und Dicke der Nervenfaserschicht in Augen mit erhöhtem intraokularen Druck mit automatisierter, normaler Kurzwellenperimetrie


In einer prospektiven, Fall-kontrollierten Studie wurden die Papillentopographie und die Nervenfaserschichtdicke von 20 normalen und 27 Patienten mit erhöhtem Augeninnendruck verglichen. Dabei durchlief je 1 Auge eine komplette Augenuntersuchung einschließlich automatisierter achromatischer Perimetrie, automatisierter Kurzwellenperimetrie, konfokaler Scanning Laser Ophthalmoskopie, konfokaler Scanning Laser Polarimetrie und optischer Koherenztomographie. Die Drücke der Kontrollaugen betrugen 21mmHg oder weniger, die der Augen mit erhöhtem Druck 25mmHg oder mehr. Mit keiner der Untersuchungsmethoden konnten Unterschiede der Papillen oder Nervenfaserschichtdicke zwischen den beiden Gruppen ermittelt werden. Bei den Augen mit erhöhtem IOD kam es jedoch bei der automatisierten Kurzwellenperimetrie zu einer größeren korrigierten Muster-standardabweichung, so dass die Autoren empfehlen, diese Methode künftig bei Studien zu progressiven Glaukomraten und den diesbezüglichen Risiken zu berücksichtigen. 

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