Sie befinden sich hier:>Infos für Ärzte>ARCHIV - Kurzfassungen und Berichte>Glaukom>Ophthalmology Januar 2003>Optische Koherenztomographie der Dicken von Makula und Nervenfaserschicht bei normalen und glaukomatösen menschlichen Augen

Optische Koherenztomographie der Dicken von Makula und Nervenfaserschicht bei normalen und glaukomatösen menschlichen Augen

Ausgabe Januar 2003

Exzerpt aus

Guedes V, Schuman JS, Hertzmark E, et al.
Optical Coherence Tomography Measurement of Macular and Nerve Fiber Layer Thickness in Normal and Glaucomatous Human Eyes, Ophthalmology 2003; 110:177-189.


zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Optische Koherenztomographie der Dicken von Makula und Nervenfaserschicht bei normalen und glaukomatösen menschlichen Augen


In einer Querschnittsstudie wurde an 534 Augen von 367 Patienten die Hypothese geprüft, dass die Makuladicke in Zusammenhang mit der Diagnose eines Glaukoms steht. Bei dem untersuchten Patientengut handelte es sich um 109 Patienten (166 Augen) ohne Glaukom, 58 Patienten (83 Augen) mit Verdacht auf Glaukom, 132 Patienten (196 Augen) mit Glaukom in einem frühen Stadium sowie 68 Glaukompatienten (89 Augen) im fortgeschrittenen Stadium. Die Messungen wurden mittels optischer Koherenztomographie mit einem handelsüblichen Gerät sowie mit einem Prototyp durchgeführt, wobei beide Geräte vergleichbare Ergebnisse lieferten. Bei Glaukom-Patienten konnte eine reduzierte Makuladicke beobachtet werden. Die Studie ergab einen statistisch signifikanten Zusammengang sowohl zwischen der Dicke der Makula als auch der Nervenfaserschicht und dem Vorliegen eines Glaukoms, wobei die Dicke der Nervenfaserschicht größere Aussagekraft besitzt. 

Infos für Ärzte