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Transplantation menschlicher, auf einer Amnionmembran kultivierter Limbusepithelzellen in der Behandlung schwerer Schädigungen der Augenoberfläche

Ausgabe Juli 2002

Exzerpt aus

Shimazaki J, Aiba M, Goto E, et al.
Transplantation of Human Limbal Epithelium Cultivated on Amniotic Membrane for the Treatment of Severe Ocular Surface Disorders,
Ophthalmology 2002; 109:1285-1290.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Transplantation menschlicher, auf einer Amnionmembran kultivierter Limbusepithelzellen in der Behandlung schwerer Schädigungen der Augenoberfläche


Anhand einer nicht vergleichenden, retrospektiven, interventionellen Fallserie werden die kurzfristigen klinischen Ergebnisse von 13 Augen von 13 Patienten mit schwerer Limbusschädigung durch Stevens-Johnson-Syndrom, narbiges okuläres Pemphigoid oder chemische Verätzungen nach Transplantation auf einer menschlichen Amnionmembran kultivierter Limbusepithelzellen dargestellt. Postoperativ kam es bei 8 Augen zu einer Regeneration des Epithels, wobei jedoch bei der letzten Untersuchung nur bei 6 Augen (46,2%) eine Hornhautepithelisierung diagnostiziert werden konnte. Als Komplikationen waren bei 4 Augen eine Hornhautperforation und bei 2 Augen eine infektiöse Keratitis zu beobachten. Die Analyse zeigte, dass kein Unterschied hinsichtlich der Erfolgsraten einer kultivierten Limbusepitelzellen-Allotransplantation und der konventionellen Limbuszellen- und Amnionmembrantransplantation in der Behandlung schwerer Limbusstammzellen-schädigungen gegeben ist. 

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