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Langzeitergebnisse nach Limbus corneae-Allotransplantation in der Behandlung schwerer Schädigungen der Augenoberfläche

Ausgabe Juli 2002

Exzerpt aus

Ilare L, Daya SM.
Long-term Outcomes of Keratolimbal Allograft for the Treatment of Severe Ocular Surface Disorders, Ophthalmology 2002; 109:1278-1284.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Langzeitergebnisse nach Limbus corneae-Allotransplantation in der Behandlung schwerer Schädigungen der Augenoberfläche


In einer retrospektiven, nicht vergleichenden Fallserie wurden 23 Augen von 22 Patienten mit schweren Schädigungen der Augenoberfläche mit einem Follow-up von 15 bis 96 Monaten (60 Monate im Mittel) hinsichtlich Rekonstruktion der Augenoberfläche mit Wiederherstellung des phänotypischen Hornhautepithels, Reduktion kornealer Vaskularisation und Konjunktivalisierung, Schmerzreduktion und Visusverbesserung untersucht. Bei 10 Augen von 10 Patienten war die Transplantation in Kombination mit anderen operativen Eingriffen vorgenommen worden. 15 Patienten erhielten Cyclosporin oral und/oder topisch, um eine Abstoßung des Transplantats zu verhindern. Die Studie ergab, dass die Limbus corneae-Allotransplantation geeignet ist, um sowohl die Augenoberfläche als auch das phänotypische Hornhautepithel wiederherzustellen, dass jedoch die Überlebensrate des Spendergewebes in einem Zeitraum von 2 Jahren drastisch sinkt. Mit Hilfe von Cyclosporin kann dieser Prozeß verzögert, die akute Abstoßung des Transplantats jedoch nicht verhindert werden. 

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