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Nahtlose Endotheltransplantation ohne Inzisionen der Hornhautoberfläche, Die erste klinische Fallserie in den USA mit tiefer lamellärer Endothelkeratoplastik

Ausgabe April 2003

Abstract aus

Terry MA, Ousley PJ.
   Replacing the Endothelium without Corneal Surface Incisions or Sutures, The First United States Clinical Series using the Deep Lamellar Endothelial Keratoplasty Procedure,
   Ophthalmology 2003; 110:755-764.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Nahtlose Endotheltransplantation ohne Inzisionen der Hornhautoberfläche, Die erste klinische Fallserie in den USA mit tiefer lamellärer Endothelkeratoplastik


Anhand einer prospektiven, nicht vergleichenden, interventionellen Fallserie werden die Ergebnisse von 8 pseudophaken Augen mit Hornhautödem aufgrund einer Fuchs-Dystrophie 6 und 12 Monate nach tiefer lamellärer Endothelkeratoplastik (DLEK) vorgestellt. Es handelt sich hierbei um die erste DLEK-Fallserie in den USA. Sowohl 6 als auch 12 Monate postoperativ waren alle Hornhäute klar und das Spendergewebe gut positioniert. 3 von 4 Augen, die nach 12 Monaten Follow-up untersucht wurden, hatten einen Visus von 20/40 oder besser. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die DLEK ein sicheres Verfahren ist, bei dem die normale Hornhauttopograhpie erhalten bleibt, der induzierte Astigmatismus auf ein Minimum beschränkt bleibt, eine gute Vorhersagbarkeit und Stabilität der Brechkraft gestattet und in einer günstigen Endothelzellzahl und -funktion des Spendergewebes resultiert. Nach Meinung der Autoren ist diese Technik bei Erhalt der optischen Klarheit des Interphase der penetrierenden Keratoplastik deutlich überlegen.

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