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Was bezahlen die Kassen?

Kostenerstattung durch Kassen

In manchen Fällen übernehmen einige gesetzliche und auch private Krankenkassen einen Teil der Kosten, z.B. dann, wenn die medizinische Notwendigkeit plausibel dargestellt werden kann oder wenn durch die Augenlaser-Behandlung andere Beträge (etwa Zuschläge für Brillen und Kontaktlinsen) nach einer Operation eingespart werden können.

Gesetzlich Versicherte müssen alle Kosten für die Operation sowie alle begleitenden Vor- und Nachuntersuchungen selbst übernehmen . Bei auftretenden Komplikationen sowie ca. drei Monate nach einer Operation – so eine Vereinbarung mit der Bundesärztekammer und den Dachverbänden der Krankenversicherer – können Nachuntersuchungen dann über die Krankenkasse abgerechnet werden. Bei Behandlungsmaßnahmen in Folge unerwarteter Komplikationen oder bei längerer Arbeitsunfähigkeit besteht stets voller Versicherungsschutz. Das trifft auch bei längerer Arbeitsunfähigkeit zu.

Private Krankenversicherte können seit März 2011 von einem Erstattungsanspruch gegenüber Ihrer Krankenversicherung ausgehen. Nach Meinung von Fr. Dr. Sybille Kessal-Wulf, eine Bundesrichterin des Bundesgerichtshofes (BGH), gibt es bereits jetzt schon Grundsatzurteile zu der Übernahme der Kosten bei privaten Krankenkassen.

Augenoperation mit LASIK